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Liebe Leserin, lieber Leser!

Kennen Sie das auch? Jahrelang Schulunterricht in den verschiedensten Fächern – Deutsch, Mathematik, Religion, Englisch, Kunst, Physik, Chemie und ... und ... – doch deren Verbindung will einem nicht aufgehen, der Zusammenhang erschließt sich nicht! Ich war immer auf der Suche nach ihm … — Mit der Soluna-Spagyrik hab ich ihn gefunden.

Christoph Proeller

Nach meinem Studium zum Dipl.-Kaufmann, einer sehr schönen Arbeitszeit in Taiwan bei Bayer-Healthcare, in Köln bei dem naturheilkundlichen Traditionsunternehmen „Madaus“ und in Hamburg bei der Unternehmensberatung „Arthur Andersen“ fand ich mich in der Geschäftsführung der Laboratorium SOLUNA Heilmittel GmbH wieder: Ehrfürchtig stand ich vor dem naturheilkundlichen Erbe des Begründers „der SOLUNA“, – dem großen Dichter, Alchemisten und Spagyriker Alexander von Bernus (1880–1965). Ich fand jedoch für heutige Leser keine wirklich gut verständlichen Texte zu seiner Alchemie, Spagyrik und seinen SOLUNA-Heilmitteln, den SOLUNATEN.

Angespornt von meiner Neugier, machte ich mich selbst ans Werk. Nachdem ich die Grundlagenbücher der Soluna-Spagyrik geschrieben hatte, war ich an einer einzigen Stelle enttäuscht. – Warum und an welcher Stelle? Ich las wirklich jede greifbare naturheilkundliche Literatur zu den 7 Planetenprinzipien. Aber keine erschien mir ausreichend nachvollziehbar, sinnvoll, einleuchtend, logisch, praktizierbar, verantwortbar, natürlich und damit für meine Zwecke wirklich wegweisend. Daher musste ich es einzig im Kapitel zu den 7 Planetenprinzipien so halten, wie es heute die allermeisten Autoren im Bereich „Alchemie und Spagyrik“ tun: Nicht wirklich verinnerlicht, spekulierend, zusammenfassend übernahm ich die Meinungen anderer Autoren.

Mein tiefer Wunsch nach einer brauchbaren Literatur zu den 7 Planetenprinzipien in der Naturheilkunde deckte sich mit dem Wunsch der meisten Zuhörer in meinen SOLUNA-Seminaren. Und so begann ich sehr schnell mit meinen eigenen grundlegenden Überlegungen, – die da waren: Wenn die 7 Planetenqualitäten existieren, dann müssen sie im Leben(skreis) auch in Erscheinung treten. Und ihre Stellung im Leben(skreis) muss sich aus der Logik ihrer Zeichen ergeben. — Diese Prämissen erlaubten es mir den Ringcode der Soluna-Spagyrik – den ich erstmals auf einem Exemplar meines Buches „Eine geistige Reise durch den Kosmos“ skizzierte – abzuleiten.

Alchemia Medica

Von diesem Moment an war mir immer klar, wonach ich in der Natur und in der Literatur zu suchen hatte. Und der Ringcode enttäuschte mich nie – er ließ mich immer finden, viele tausend Stunden lang, bis die Soluna-Spagyrik fertig war. — Heute weiß ich ganz bestimmt: Die Zeichen der 7 Planetenprinzipien wurden ursprünglich in diesem Zusammenhang entwickelt, – nur ist dieser mit der Zeit (mit dem Aufkommen des ptolemäischen Weltbildes) in Vergessenheit geraten.

Im Forschungsverlauf stellte sich immer mehr heraus, dass die Worte der Alltagssprache – als Ausdruck der Wahrheit – sehr philosophisch sind. Dies ist uns kaum noch bewusst, denn – wie wir im Wald vor lauter Bäumen den Baum nicht mehr sehen – erkennen wir vor lauter Sätzen die Kernaussagen der einzelnen Worte nicht mehr.
Warum ich das erzähle? Weil ich mich nach Fertigstellung der Soluna-Spagyrik fragte, welche Worte die Entstehungszeit der Soluna-Spagyrik beschreiben könnten. Denn einerseits gestaltete sich die Suche nach der Soluna-Spagyrik oftmals kräftezehrend und schmerzlich, aber andererseits erlebte ich die schönsten Momente des Glücks in geistiger Tiefe. Heute weiß ich – keine Reise um den Globus und darüber hinaus kann so weit führen wie eine Reise in die geistigen Tiefen des Lebens. Diese Erfahrung hat mich im Guten sehr geprägt, und für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar. – Natürlich hat die Sprache für diese anscheinend paradoxe Erfahrung – der Verbindung von Leid und Freude – das richtige Wort parat: Die Soluna-Spagyrik zu schreiben war für mich größte – Leidenschaft.

Leben ist Rhythmus. Unser Lebensrhythmus geht aus dem rhythmischen Zusammenhang von Sonne (Sol) und Mond (Luna) hervor. Was ist die Sonne ohne den Mond? Was der Mond ohne die Sonne? Was ist ein Autor (Sol) ohne seine Leser (Luna)? Gehören sie nicht zusammen? – Daher war es bereits beim Schreiben der Soluna-Spagrik mein großes Ziel, diese als verständlichen Reisebericht mit rotem Faden und vielen eindrücklichen Bildern (die oft mehr als 1000 Worte sagen können) „auszumalen“. – Denn nur wenn der Leser die Möglichkeit hat, diesen Reisebericht zu verstehen, kann er die Kraft und Ausdauer entwickeln die er braucht, um sich zu seiner eigenen leidenschaftlichen Reise aufzuschwingen. Und nur so kann die Soluna-Spagyrik die zur ihrer Existenz notwendigen Leser und Anwender – Sie – finden.

Auch wenn die Soluna-Spagyrik zunächst als eine etwas härtere und schwerere Lesekost erscheint, – ich verspreche Ihnen: sie zu verstehen beflügelt und hilft, den Sinn des Lebens zu erkennen. Mit anderen Worten: Die Soluna-Spagyrik begeistert, ja be-geist-ert! So macht sie den geistigen Kern kerngesund. Und dies schlägt sich auch heilend auf Seele und Körper nieder.

Herzlich,
Ihr Christoph Proeller