Home | Adressat

Naturphilosophen

Naturphilosophen

Die Soluna-Spagyrik studiert die und folgt der Natur. Dabei praktiziert sie die „Kunst der intuitiven Abstraktion".

Die Soluna-Spagyrik schließt von den Naturphänomenen auf deren inneren Wesenskern. Als phänomenal nachvollziehbare innere Wissenschaft wird ihr Lebenskreismodell von der Chronobiologie bestätigt. Ihr Wissen führt geradewegs in den Vorhof von Religion und Glaube. Als Bindeglied zwischen Religion/Glaube und moderner Naturwissenschaft zeigt sie sich als christliche Philosophie.

Die Soluna-Spagyrik ist kosmologisch und teleologisch: Die immanente Verbindung von unbelebtem Makrokosmos und belebten Mikrokosmos wird im Zusammenhang mit der transzendenten Übernatur (Gott) gesehen. Dabei werden verschiedene Aspekte naturphilosophisch weiterentwickelt:

  • Die Emanationslehre, als Beschreibung des kosmischen Werdegangs, wird um den Systemfaktor „Prozess“ erweitert: Unbelebte Rhythmik des Makrokosmos wird kontinuierlich in die belebende Rhythmik des Mikrokosmos überführt. Dabei wird der Gravitationsbegriff auf den einer „belebenden Gravitation“ erweitert und transzendente Geistigkeit als Ursprung und Beweggrund des Daseins gedacht (Kosmologie der Gravitation). Die Soluna-Spagyrik beschreibt den kosmischen Werdegang als Entwicklungskontinuum von Bewegungsfreiheit, Verantwortung, Leben und Lebenssinn. So wird der pulsierende Entwicklungslauf zwischen Transzendenz und Immanenz erfasst und logisch durchgehend beschrieben.
  • Die raum-zeitliche Kosmologie der Soluna-Spagyrik beschreibt das räumliche Kontinuum „Materie > Körper > Seele > Geist“ im Zusammenhang mit dem zeitlichen Kontinuum von Rhythmus (Makrokosmos) > Lebensrhythmus (Mikrokosmos). Dabei lassen sich Grundsätze der kosmischen Erscheinungen erkennen. Beispielsweise wird der alchemistische Grundsatz „Wie oben, so unten!“ bestätigt.
  • Die Kosmologie der Soluna-Spagyrik wird durch eine neuartige Beschreibung von Körper, Seele und Geist ermöglicht: Belebtes Dasein wird u.a. als Kontinuum bzw. Spektrum verschiedener raum-energetischer Dichtegrade verstanden. Dies beschreibt den Wirkzusammenhang von Geist, Seele und Körper und damit den Menschen als geistig beseelten Körper. In diesem Sinn wird der Mensch in alle ihm bewussten Teilrhythmen seines Lebens gestellt (z.B. Ruhe-Aktivitäts-Rhythmus, Tagesrhythmus, Wochenrhyhtmus, …). So ergibt sich ein kosmologisches Modell von der raum-zeitlichen Ordnung seines Seins.
  • Der Lebenslauf wird durch verschiedene neuartige Kreiselmodelle beschrieben. Dabei zeigt sich, dass diese nicht nur für die belebte mikro-, sondern auch für die unbelebte makro-kosmische Rhythmik gültig sind; d.h. kosmische Gesetzmäßigkeiten lassen sich erkennen (z.B. Richtungs- und Grundstabilität des Daseins). Auch in diesem Zusammenhang ist die Soluna-Spagyrik für die Chronobiologie richtungsweisend.
  • Der erfolgreichste Arzt auf der Stufe in die Neuzeit, Paracelsus, war „astronomischer Philosoph“. Diese Gestalt der Philosophie wird auf den heutigen Stand des astronomischen Wissens (Schwarze Löcher, Quasare, Galaxien, Sonnensystem, Neutronensterne, …) übertragen. Dadurch wird beispielsweise das naturphilosophische Symbol der Paracelsusmedizin – der Caduceus – bestätigt und das astronomische Wissen der heutigen Zeit entsprechend naturphilosophisch beleuchtet. Die damalige astronomische Philosophie wird so auf den heutigen Stand des Wissens gebracht, wobei zu den Aussagen des astronomischen Philosophen Paracelsus eine Kontinuität besteht.

Im Ergebnis schließt die Kosmologie der Soluna-Spagyrik eine empfindliche Lücke in der Philosophie der Zeit.